Das Mondscheinritt-Wochenende

"Riding in the Dark"

Mit den Hirschberg-Pferden wagen wir einen nächtlichen Ausflug duch den Kaufunger Wald. Entweder spannend, Ritt durch totale Finsternis bei bewölktem Himmel oder romantisch, unter einem Sternenhimmel, der nirgendwo so schön ist wie über dem Hirschberg. Unterwegs machen wir Halt zu einem kleinen Sektempfang am geheimnisvollen Rosbach. Da Pferde in der Dunkelheit um ein Vielfaches besser sehen als Menschen, erreichen wir spätabends wieder wohlbehalten den Hof.

Besonders ist's bei Mondenschein,
wenn alle anderen längst schon schlafen.
Im Walde unterwegs zu sein,
wo Fuchs und Has' sich trafen.

Es raschelt hier, dort knarrt ein Ast,
da drüben rauschts Im Laub,
Jetzt ruft ein Häher; "aufgepasst!
Der Marder zieht auf Raub!".

Doch dann herrscht wieder tiefe Stille,
nichts weiter ist Im Wald zu hören,
die Frösche in der Wasserrille,
die wollen wir jetzt auch nicht stören.

Ein leises Weh'n zieht durch die Wälder,
es kommt vom Tal, gefüllt mit Duft.
Man riecht, man schmeckt, man ahnt die Felder,
man lebt und atmet gute Luft.

Dein Pferd zieht ruhig seinen Weg,
es prustet höchstens leise.
Es kennt hier jeder! Pfad und Steg,
und es genießt die Reise.

Freitag:   Anreise gegen 16 Uhr, Kaffee trinken, Reitstunde in der Halle oder kurzer   
               Geländeritt, abendliches Reitermahl an der Kerzenlicht-Tafel des Rittersaales,                    anschließend gemütliche Runde am Kamin.

Samstag: Vormittags kurzer Geländeritt oder Reitstunde, Start des "Mondsteinrittes"
                um 16 Uhr: ca. 3 Stunden zu einem Waldgasthaus, wo wir uns die gute
                heimische Küche munden lassen. Im Schein des Mondes kehren wir zum Hof                         zurück.

Sonntag:  spätes Frühstück, kleiner Ausritt oder Reitstunde, Mittagsimbiß,
                Abreise gegen 14 h.




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