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Die Pferde vom Hirschberg
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Das Beste kauft man an der Quelle
Das Gestüt "Reiterhof Hirschberg"
ist ein Zucht- und Aufzuchtbetrieb. Jedes Jahr verkaufen wir einige Pferde aus unserer
Zucht, bzw. Jungpferde von befreundeten namhaften Züchtern und Gestüten, die von uns aufgezogen werden.
Die Pferde sind im Herdenverband aufgewachsen, sachgemäß
behandelt worden, charakterlich einwandfrei, gesund, geimpft,
entwurmt und meist sehr anhänglich.
Jedes Jahr verkaufen wir einige dieser Pferde, haben aber einen festen
Stamm an "Hirschbergpferden", die unverkäuflich sind.
Prinzipiell geben wir diese Tiere nur in gute Hände ab, es
muß eine pferdefreundliche, artgerechte Haltung
gewährleistet sein!
Interesse ?
Dann schauen Sie doch gleich in unsere aktuellen Listen unserer
Hirschberg- und Verkaufspferde. Hier finden Sie alle zum Verkauf
stehenden Pferde und endlich sind auch unsere "Hirschberger" online:
Islandpferde
Friesen
Knabstrupper
Andalusier
Sonstige
Pferderassen (Groß- und Kleinpferde)
Ponies
Lebenslanges Umtauschrecht
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Beim Verkauf unserer Pferde ist es uns
wichtig, dass Charakter und Eigenschaften des Tieres mit dem
künftigen Reiter harmonieren. Deshalb räumen wir Ihnen ein
lebenslanges Umtauschrecht für Ihr neues Pferd ein, falls es wider
Erwarten nicht zu Ihnen passen sollte. (siehe Kaufvertrag)
Zinlose Ratenzahlung
Um Ihnen die Bezahlung Ihres neuen Pferdes so bequem wie
möglich zu machen, geben wir Ihnen die Möglichkeit, in 20 gleichen
Monatsraten zu bezahlen. Zinslos natürlich.
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Aufzucht von jungen Hirschbergpferden
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1. bis 6. Monat
Schon wenige Tage nach der Geburt kommt das
Fohlen mit der Stute in den großen Herdenverband. 80 % seiner
Zeit verbringt das Fohlen jetzt in der Herde, 20 % zwecks eventueller
Zufütterung in der Box (Friesen, Andalusier).
Für die Psyche des jungen Fohlens ist das Aufwachsen im
Herdenverband sehr wichtig. Das Spielen mit anderen Fohlen, das Necken
von älteren, wohlgesonnenen Pferden und der Respekt vor
ranghöheren, abweisenden Pferden, all das hilft dem jungen Pferd,
ein gesundes Selbstvertrauen und eine "Pferdepersönlichkeit" zu
entwickeln.
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Ebensowichtig und prägend für das ganze Leben ist jedoch auch der sofortige Umgang mit Menschen:
Die Hirschbergfohlen werden vom ersten Tag an von vielen Kinder- und Erwachsenenhänden berührt.
Knuddeln, führen, anbinden, verladen, füttern, verwöhnen, prägen die Einstellung zum Menschen von Anfang an:
Menschen sind immer angenehm aber dominant.
Wenn die Mütter der Fohlen auf Ausritte gehen, werden die Fohlen
manchmal mitgenommen, aber meistens bleiben sie mit Geichaltrigen
zurück im Auslauf.
Das Leben auf unseren riesigen Bergweiden lässt die
Hirschbergfohlen trittsicher werden, sie lernen schon, bevor sie
geritten werden, sich auszubalancieren und entwickeln eine
kräftige Muskulatur.
Auch
Gesundheitsvorsorge wie Impfungen, Entwurmungen, Hufkorrektur durch einen
Beschlagsmeister sind wichtig für das junge Pferd.
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Drei - Monate - Grundausbildung
Die Art und Weise, wie unsere Jungpferde bei uns aufwachsen, prägt sie ganz entscheidend für ihr ganzes Leben.
So hat der Ausbilder, der ein junges Hirschbergpferd in die Hände
bekommt, ein gut und gesund entwickeltes Jungpferd vor sich, welches
schon im Fohlenalter gelernt hat, angebunden zu stehen, sich
überall anfassen zu lassen und die Hufe zu geben.
Er hat es mit einem Tier zu tun, das Menschen prima findet, das aber
auch weiß, dass der Mensch "Boss" ist. Das
Dominanzverhältnis ist geklärt.
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Es kann also gleich losgehen.
Das Jungpferd beginnt bei uns seine Ausbildung 3 bis
3½-jährig; je nach Entwicklungszustand teilweise auch
später; Islandpferde grundsätzlich nicht bevor sie 5 Jahre
alt sind.
Zunächst lernt das Pferd absoluten Gehorsam an der Hand.
Das bedeutet, es muss jederzeit aufmerksam auf seinen Ausbilder achten,
sich in jeder Situation anhalten, abwenden, seitwärtsrichten oder
rückwärtsrichten lassen.
Die
meisten Jungpferde sind von Natur aus neugierig. Aufgabe des Ausbilders
ist es, diese Eigenschaft für seine Zwecke zu nutzen. Es darf dem Pferd
niemals langweilig werden.
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Durch die Bewältigung von
Bodenhindernissen (Plastikplane, Stangentreten, Brücke, Wippe
etc.) wird das Pferd zum Mitdenken angeregt. Außerdem werden
dadurch Vertrauen und Gehorsam gefestigt.
Nach dieser intensiven Bodenarbeit-Phase wird das Pferd behutsam an
Sattel und Trense gewöhnt. Das anschließende Longieren ist
sinnvolle Fortsetzung der Arbeit an der Hand, fördert
Aufmerksamkeit und Gehorsam und hat gymnastizierende Funktion. Es
hilft, die für das Tragen des Reitergewichtes notwendige
Muskulatur aufzubauen.
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Wann zum ersten Mal ein Reiter aufsitzt, wird
von Pferd zu Pferd individuell entschieden, denn dieser Zeitpunkt muss
sorgfältig vorbereitet werden.
Es ist uns sehr wichtig, dass das Pferd diesen Vorgang auf keinen Fall
als beängstigend und unangenehm empfindet oder überfordert
wird. Hat sich das Pferd an die Reiterlast gewöhnt, lernt es nach
und nach die Bedeutung der Gewichts-, Schenkel- und Zügelhilfen
kennen.
So früh wie möglich geht es mit einem erfahrenen
Führpferd ins Gelände (manchmal bereits beim vierten oder
fünften Mal), denn das Bergauf- und Bergabreiten über
unebenen Boden kräftigt Sehnen und Gelenke, baut Kondition und
Muskulatur auf. Zudem bietet es eine willkommene Abwechslung im
Ausbildungsprogramm.
Wir legen großen Wert darauf, dass es für unsere Pferde von
Anfang an keinen Unterschied macht, ob sie in der Bahn oder im
Gelände geritten werden.
Von nun an verläuft die Ausbildung in Bahn und Gelände parallel:
In der Bahn wird der Grundstein für eine dressurmäßige
Ausbildung gelegt, auf den Geländeritten wird das Pferd zunehmend
mit den unterschiedlichsten Situationen vertraut gemacht
(Straßenverkehr, Fußgänger, Hunde etc.)
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Nach drei Monaten ist ein Pferd natürlich
nicht perfekt ausgebildet. Diese Zeitspanne reicht jedoch, eine solide
Basis zu schaffen und somit die Vorraussetzung für eine
spätere Spezialisierung.
Unser Ziel ist es, aus den
Hirschbergfohlen wohlerzogene, zuverlässige und freundliche Begleiter zu
machen, welche sowohl in der Bahn als auch im Gelände angenehm zu reiten
sind.
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